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This book presents the contributions of about 20 authors working on the Swiss general strike of 1918. It was produced in the context of the research project “War and Crisis” financed by the Swiss national science foundation, located at... more
This book presents the contributions of about 20 authors working on the Swiss general strike of 1918. It was produced in the context of the research project “War and Crisis” financed by the Swiss national science foundation, located at the University of Bern.
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The 'Cominternians' who staffed the Communist International in Moscow from its establishment in 1919 to its dissolution in 1943 led transnational lives and formed a cosmopolitan but closed and privileged world. Full of sympathy, eager to... more
The 'Cominternians' who staffed the Communist International in Moscow from its establishment in 1919 to its dissolution in 1943 led transnational lives and formed a cosmopolitan but closed and privileged world. Full of sympathy, eager to learn, hopeful of emulating Bolshevik success 'at home', they were first-hand witnesses to the difficulties of the young Russian Revolution, before seeing it descend into the terror to which many of them fell victim. This book tells of their experience through these decades , of the encounter between utopian imagination and the real, and how the Party as institution sought to bend subjectivity to its needs, even as they became ever more questionable. Opened some 25 years ago, the Comintern archives provide a surprising wealth of autobiographical materials generated by these militants, and it is on these that this account of political commitment and its vicissitudes is based.
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The_Transnational_World_of_the_Cominternians.pdf
The_Transnational_World_of_the_Comintern.pdf
Studer_Transnational_World_Introduction.pdf
• Abstract German: Gegenwärtig leben über 732 000 Schweizer Bürgerinnen und Bürger im Ausland, mehr als jede zehnte Person mit Schweizer Pass.
Die Beiträge in diesem Buch gehen den Fragen nach, inwiefern die erst seit dem 20. Jahrhundert... more
• Abstract German: Gegenwärtig leben über 732 000 Schweizer Bürgerinnen und Bürger im Ausland, mehr als jede zehnte Person mit Schweizer Pass.
Die Beiträge in diesem Buch gehen den Fragen nach, inwiefern die erst seit dem 20. Jahrhundert so bezeichneten «Auslandschweizer» als wirtschaftliche «Brückenköpfe» dienten, inwiefern ihre kommunikativen Netzwerke kulturelle Transfers bewirkten und Formen des Wissensaustausches begünstigten oder welchen Beitrag umgekehrt die (ehemaligen) Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer zu Wirtschaft, Wissenschaft, Sozialpolitik und Kultur in der Schweiz leisteten.
Sie befassen sich aber auch mit der historischen Konstruktion der Bevölkerung als einer neuen politischen Kategorie. Nicht nur für die Neuzeit ist zu fragen, mit welchen Politiken und Massnahmen Obrigkeit, Behörden, Staat und Verwaltung die eigene Population konstituierten und festigten und sie je nachdem über die bestehenden (nationalstaatlichen) Grenzen hinweg ausdehnten. 

• French: Plus de 732 000 citoyennes et citoyens suisses vivent actuellement à l’étranger, soit plus d’une personne sur dix titulaires du passeport helvétique.
Les contributions rassemblées interrogent dans quelle mesure les «Suisses de l’étranger» – désignés ainsi à partir du 20e sicèle seulement – ont servi de relais pour le commerce extérieur, ainsi que dans quelle mesure leurs réseaux de communication ont contribué aux transferts culturels et favorisé des formes d’échange du savoir ou, à l’inverse, quels sont les apports des (anciens) Suisses de l’étranger dans les domaines de l’économie, de la science, de la politique sociale et de la culture lors de leur retour en Suisse. Les contributions portent également sur la construction historique de la population en tant que nouvelle catégorie politique. La question de savoir à travers quelles politiques et mesures l’autorité, les pouvoirs publics, l’Etat et l’administration ont constitué et consolidé leur propre population et, suivant les cas, l’ont étendu au-delà des frontières (nationales) existantes concerne autant l’époque contemporaine que les périodes antérieures.
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Introduction of the book (in German)
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Gewöhnlich versteht man unter Kriminalität die Summe der strafrechtlich missbilligten Handlungen. Massstab von Kriminalität bildet demzufolge das Strafrecht bzw. der darin enthaltene Sanktionsanspruch. Ein solches Strafrecht existiert... more
Gewöhnlich versteht man unter Kriminalität die Summe der strafrechtlich missbilligten Handlungen. Massstab von Kriminalität bildet demzufolge das Strafrecht bzw. der darin enthaltene Sanktionsanspruch. Ein solches Strafrecht existiert nicht für jede historische Epoche. Um diese gesellschaftlichen Zusammenhänge im Auge zu behalten und eine Engführung der Kriminalität auf das schriftlich fixierte Strafrecht zu vermeiden, wird in der historischen Kriminalitätsforschung ein Perspektivenwechsel vorgeschlagen: Anstatt von den rechtlichen Normen wird von den soziokulturellen Normierungsprozessen ausgegangen. Diese Normierungsdynamik erzeugt verschiedenste Formen von Devianz, die nur teilweise als Delinquenz auftreten. Über die Verletzung einer rechtlichen Norm hinaus geraten auch die Fragen der (schicht-, geschlechts- und generationenspezifischen) Sankionierungsintensität, der Fahndungstechniken und der Rechtsprechung durch die Gerichte bzw. der Strafzumessung ins Blickfeld.
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The chapter gives an overview over the history of the Swiss social state or welfare state and provides the reader with data about social security in Switzerland. It is part of the collective book: The Economic History of Switzerland in... more
The chapter gives an overview over the history of the Swiss social state or welfare state and provides the reader with data about social security in Switzerland. It is part of the collective book: The Economic History of Switzerland in the 20th Century published in 2012 by Schwabe in Basle. It is part of its large chapter 4 on “The Swiss variety of capitalism” written by Thomas David, Bernard Degen, André Mach and Brigitte Studer.
Contents:
BRIGITTE STUDER
4.3 Ökonomien der sozialen Sicherheit 923
4.3.1 Problemstellung, Definitionen und Forschungsansätze 923
4.3.2 Von den industriegesellschaftlichen Risiken zum
postindustriellen Umbau 927
4.3.2.1 Das Aufkommen der «Sozialen Frage» und neue Problemwahrnehmungen: die Forma­tionsphase 1877 bis zum Ende der 1930er Jahre [928]
4.3.2.2 Gezielte soziale Sicherung im Krieg und begrenzter Ausbau in der Hochkonjunktur: die Take-off-Phase 1938—1973/74 [941]
4.3.2.3 Konsenszerfall, Konsolidierung mit Aufholbewegung und Krisendiskurs: die Transfor­mationsphase nach 1974 [952]
4.3.3 Gesamtrechnung, Redistributionseffekte und Residualkategorien 957
4.3.4 Schlussbetrachtungen 963
4.3.5 Bibliographie 966
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“Gender matters” - this paper looks at recent developments in the history of gender and the welfare state in a comparative perspective. It argues that in general European welfare states were built with the more or less explicit objective... more
“Gender matters” - this paper looks at recent developments in the history of gender and the welfare state in a comparative perspective. It argues that in general European welfare states were built with the more or less explicit objective to favor the breadwinner-housewife arrangement in a married couple. The outcome of this historical goal was in many cases a one and a half breadwinner couple. But the “family penalty” is still to be paid by women.
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Die Schweiz gehörte während des gesamten 20. Jahrhunderts zu den Ländern mit einem besonders hohen Wohlstandsniveau. In der breit angelegten Studie werden die Bedingungen dieses anhaltenden Erfolgs dargestellt und mit der wirtschaftlichen... more
Die Schweiz gehörte während des gesamten 20. Jahrhunderts zu den Ländern mit einem besonders hohen Wohlstandsniveau. In der breit angelegten Studie werden die Bedingungen dieses anhaltenden Erfolgs dargestellt und mit der wirtschaftlichen Entwicklung in anderen Ländern verglichen. Die Frage nach dem schweizerischen ‹Sonderweg› wird damit neu gestellt.
Basierend auf neuen quantitativen Schätzungen, werden im Teil 1 die Bestimmungsfaktoren des Wohlstands, des Wachstums und des Konjunkturverlaufs analysiert. Wichtige Aspekte sind die Abhängigkeit von ausländischen Märkten, die stark von der Immigration beeinflusste demographische Entwicklung sowie die Bedeutung der Forschungspolitik und des Bildungswesens. Im Teil 2 wird der wirtschaftliche Entwicklungsprozess auf der Ebene der Sektoren, Branchen und Unternehmen beschrieben. Zentral sind die für kleine, offene Volkswirtschaften typische duale Struktur, mit einerseits international stark verflochtenen und andererseits primär auf den Binnenmarkt aus gerichteten Branchen, sowie die besonderen Verhältnisse, welche die Entstehung eines international bedeutenden Finanzplatzes begünstigten. Teil 3 untersucht die Partizipation der verschiedenen Bevölkerungsgruppen und Landesteile am wachsenden Wohlstand und Konsum sowie die damit einhergehenden Kosten der Umweltnutzung. Die Teile 4 und 5 befassen sich mit den Institutionen, die die wirtschaftlichen wie auch sozialen Beziehungen im In- und Ausland prägten, mit den entsprechenden Kontrollmechanismen und Regulierungen sowie mit dem Einfluss der jeweiligen aussenwirtschaftlichen Regimes und der innenpolitischen Kräfteverhältnisse auf den Handlungsspielraum der Wirtschaftspolitik.
Getragen wird das Gemeinschaftswerk von der Schweizerischen Gesellschaft für Wirtschafts- und Sozialgeschichte (SGWSG).
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This paper argues that viewing the movements of the years “1968” only under a cultural perspective is reductionist. Using an ideal-typical approach it looks at the social practices and the political principles of the 68-movements in... more
This paper argues that viewing the movements of the years “1968” only under a cultural perspective is reductionist. Using an ideal-typical approach it looks at the social practices and the political principles of the 68-movements in Switzerland and their transnational circulation.

Brigitte Studer geht dabei von der Feststellung aus, dass «68» oftmals aus der Perspektive eines kulturalistischen Reduktionismus bewertet wird, der die soziopolitischen und konfliktuellen Dimensionen der Bewegung ausblendet. Ihr geht es also darum, «68» zu repolitisieren und rekontextualisieren, wobei der Wahrnehmung und Sinngebung der historischen Akteure gebührende Aufmerksamkeit geschenkt werden soll. Ihr Beitrag zeigt in einer transnationalen Perspektive (aber vom Beispiel der Schweiz ausgehend) idealtypisch auf, welche gemeinsamen kognitiven Orientierungen die «68er» verfolgten. Die Infragestellung von Autorität und sozialer Hierarchie, gerade in den Mikrostrukturen der Gesellschaft (Schule, Arbeit, Familie, Geschlechterverhältnis), verband sich mit der Forderung eines absoluten Gleichheitsprinzips, internationaler Solidarität sowie einer radikalen Demokratisierung der Gesellschaft durch direkte Partizipation und Selbstverwaltung. Die politische Bedeutung von «68» liegt insofern im angestrebten Bruch – über die gesellschaftlichen Verhältnisse, die produktivistische Entfremdung hinaus – mit den sozialen Strukturen der Macht, der sozialen Determiniertheit des Individuums. Neben diesen kognitiven Orientierungen, widmet sich der Beitrag auch den gemeinsamen politischen und intellektuellen Praktiken der «68er». Abschliessend stellt die Autorin fest, dass – obwohl sich viele dieser gemeinsamen Orientierungen nie allgemein gesellschaftlich durchsetzen konnten – die 68er Bewegung zur Konstituierung als neuer Raum des Möglichen von einer Reihe von Prinzipien und Praktiken beitrug, welche die bürgerlich-kapitalistische Ordnung in Frage stellten. (Introduction of the book)
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• English: In 1913 Alexandra Kollontai wrote a piece entitled «The new woman». The title indicates that the revolutionary programme of the Bolsheviks was not limited to the transformation of State power. For women it promised a new life... more
• English: In 1913 Alexandra Kollontai wrote a piece entitled «The new woman». The title indicates that the revolutionary programme of the Bolsheviks was not limited to the transformation of State power. For women it promised a new life and an escape from domestic confinement through paid work and access to public life. But Kollontai and others went further and demanded the sexual liberation of women – ideas that also resonated with international communism. Even if the social reality and male comrades proved resistant to a real equality of men and women. As this contribution shows, such emancipatory concepts circulated transnationally and worked their way through the 20th Century.
• German: 1913 hat Kollontaj eine Schrift mit dem Titel «Die neue Frau» verfasst. Der Titel verweist darauf, dass sich das Revolutionsprogramm der Bolschewiki nicht auf die Transformation der Staatsmacht beschränkte. Den Frauen versprach es ein neues Leben («novyj byt») durch den Schritt aus der häuslichen Enge in die Erwerbsarbeit und ins Öffentliche. Kollontaj und andere gingen noch weiter und forderten die sexuelle Befreiung der Frauen – Ideen, die auch im internationalen Kommunismus Resonanz fanden. Die soziale Wirklichkeit und die Genossen erwiesen sich gegenüber der Geschlechtergleichstellung zwar als weitgehend resistent. Wie dieser Beitrag zeigt, zirkulierten solche Emanzipationskonzepte gleichwohl transnational und wirkten über das 20. Jahrhundert nach.
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Die Russische Revolution verankerte gesetzlich die Gleichstellung der Geschlechter. Doch trotz der verkündeten Emanzipation waren Frauen in der Sowjetunion immer wieder mit schwierigen Entscheidungen zwischen politischen und familiären P... more
Die Russische Revolution verankerte gesetzlich die Gleichstellung der Geschlechter. Doch trotz der verkündeten Emanzipation waren Frauen in der Sowjetunion immer wieder mit schwierigen Entscheidungen zwischen politischen und familiären P ichten konfrontiert.
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A Perfectible Being. The Training of a Stalinist Cadre through “Self-Improvement”: Stalinism had a constructivist vision, as it were, of human beings, which implied an effort at self-improvement. This article analyses the specific... more
A Perfectible Being. The Training of a Stalinist Cadre through “Self-Improvement”:

Stalinism had a constructivist vision, as it were, of human beings, which implied an effort at self-improvement. This article analyses the specific practices devised to achieve this end (particularly self-reports, self-criticism and autobiography) beginning with the international schools for cadres in the 1930s. These institutions, which were supposed to produce Bolshevik cadres, offered an ideal opportunity to analyse the workings and finality of such self-improvement and institutional techniques which resorted as much to subjectivity and the interiorising of standards and values as to symbolic violence, discipline and ultimately repression.
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The paper discusses the utility of the notion of “stalinization” for the history of the Communist International (Comintern) and pleads for a socio-cultural history of Stalinism.
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Abstract : This article considers the relationship between communism and feminism in the inter-war period, taking as its starting point the transnational debate between researchers of diverse backgrounds that has emerged in the new... more
Abstract : This article considers the relationship between communism and feminism in the inter-war period, taking as its starting point the transnational debate between researchers of diverse backgrounds that has emerged in the new journal Aspasia. It proposes three different angles on the ambiguous feminism of the Communist International and other party organizations, looking first at the opportunities and limitations represented by the formal equality accorded to women communists and then at the development and reception of more radical ideas, before closing on three case studies of women cadre that reveal the negotiations involved in reconciling the self-contradictory expectations of the Stalinist regime and communist organizations.

Résumé : L’article porte sur le rapport entre communisme et féminisme dans l’entre-deux-guerres, en prenant comme point de départ un débat transnational paru dans la jeune revue Aspasia. Trois approches différentes permettent d’éclairer la position ambiguë du féminisme dans les organisations communistes et l’Internationale communiste. Dans un premier temps, ce sont les opportunités et les limites de l’égalité formelle offerte aux femmes communistes qui sont abordées, puis les positions théoriques les plus innovantes et leur réception. Enfin trois cas de femmes cadres servent d’exemples pour illustrer les négociations nécessaires, dans la pratique, pour concilier les attentes contradictoires propagées par le régime stalinien et les organisations communistes.
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Cet article pose la question pourquoi le rejet du suffrage féminin en Suisse, qui était de deux-tiers lors du premier vote national (1959), c'est mué en une acceptation par les deux-tiers des votants 12 ans plus tard (1971). // Deutsche... more
Cet article pose la question pourquoi le rejet du suffrage féminin en Suisse, qui était de deux-tiers lors du premier vote national (1959), c'est mué en une acceptation par les deux-tiers des votants  12 ans plus tard (1971). //
Deutsche Zusammenfassung: Die Schweiz weist das historische Paradox auf, dass sie als erstes Land allen Bürgern auf dauerhafter Basis das Stimm- und Wahlrecht gewährte, jedoch praktisch als letztes das selbe Recht auch den Bürgerinnen zugestand. Erklärungsbedürftig ist aber nicht nur, warum die Schweiz den Frauen derart lange das Recht vorenthielt, das als Grundmerkmal jeder Demokratie gilt, sondern ebenso warum der Souverän 1971 dieses Recht dem weiblichen Geschlecht schliesslich zusprach. In diesem Beitrag wird argumentiert, dass institutionelle und konjunkturelle Faktoren auf die Schweizer Entwicklung bremsend bzw. nicht fördernd wirkten, dass der entscheidende Grund aber in der Definition der «citoyenneté politique» selbst lag. Der Ausschluss von Frauen aus den (politischen) Staatsbürgerrechten geschah auf Grund ihres Geschlechts. Als Ursache und Rechtfertigung diente nicht in erster Linie die Geschlechterdifferenz als vielmehr der soziale Prozess der Differenzierung nach Geschlechtern. Die seit der Aufklärung jedem Geschlecht zugeschriebenen Fähigkeiten und Tätigkeitsbereiche behielten bis weit ins 20. Jahrhundert Definitionskraft. Vor allem die Debatte um die Abstimmung über das Frauenstimmrecht von 1959 zeigt deutlich, wie stark die Vorstellung nachwirkte, dass der weibliche «Einbruch» in die Politik die gesamte Ordnung der Geschlechter in Bewegung setzen würde, mit weitreichenden Folgen insbesondere für die Zuständigkeit von Frauen fürs Häusliche und für die innerfamiliäre Machtverteilung. Ein Umschwung zeichnete sich erst in der Hochkonjunktur der 60er Jahre ab, als unübersehbar wurde, wie eng die öffentliche und die private Sphäre insbesondere über die weibliche Erwerbstätigkeit, aber auch dank der Ausweitung der Aufgaben von Wirtschaft und Staat de facto verknüpft waren, ohne dass das Gefüge der Geschlechterordnung auseinanderfiel. Die Einsicht, dass die «citoyenneté politique» mit einem differentialistischen Geschlechtermodell vereinbar war, dass sie also nicht mit Gleichberechtigung schlechthin identisch war, verhalf dem Frauenstimmrecht zum Durchbruch.
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This paper gives an overview over the long battle for women's suffrage in Switzerland focusing in particular on the retarding effects due to direct democracy.
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Congratulations to the 10th anniversary of the feminist history journal L'Homme ZFG. Reflections about what tools are necessary for a disciplinary field to get established as such.
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In this invited contribution to the newspaper Neue Zürcher Zeitung I argue that what is at stake in the actual heated debate on the Swiss past is not history as scholarly knowledge but the use of history for political means. Furthermore... more
In this invited contribution to the newspaper Neue Zürcher Zeitung I argue that what is at stake in the actual heated debate on the Swiss past is not history as scholarly knowledge but the use of history for political means. Furthermore the actual debate on Marignano and other past events contributes to form a truncated representation of the past - without the female, migrant, urban and French and Italian speaking population.
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Compte-rendu du numéro de Aden, n° 6, octobre 2007, 470 pages
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New English entry on Wikipedia regarding Swiss communist OMS operative Berthe Zimmermann, aka Bertha Zimmermann, aka Berta Zimmerman, wife of Fritz Platten
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The paper is a short presentation of the state of research on the Swiss general strike of 1918 at the opening of the exhibition on the same theme at the National Museum in Zurich, 2 November 2018
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